baufreitag-aktuell

Aktueller Stand: In Schwetzingen findet am 25. November der 12. baufreitag statt. Weitere baufreitage wurden in Bremen und Berlin veranstaltet. Nächste Woche findet  in Roth bei Nürnberg an einem neuen Ort der erste baufreitag statt.

International wird die baufreitag-Idee auch aufgegriffen. In zwei Wochen findet der erste baufreitag in Wellington/Neuseeland statt.

Mehr INFO unter www.baufreitag.de

Ein weiteres Projekt: das internetzige Bau-TV-Magazin

baufreitag auf achse – siehe http://auf-achse.baufreitag.de/

Knoten, Kommunikation und Organisationsentwicklung

Das heutige Frühstücksgespräch rankte sich um mein gestriges Thema „Knoten“. Spannend heute die Verbindung zur Architektur bzw. zu den bekannten Tragwerkplanern und Künstler aus diesem Bereich wie Frei Otto*, Richard Buckminster Fuller**, Kenneth Snelson***, Santiago Calatrava**** herzustellen.

Besonders die Verbindung zu dem Begriff „Tensegrity“ den Fuller kreiert hat, ist ein zusammengefügtes Wort aus tension (Spannung) und integrity (Ganzheit, Zusammenhalt). Dieser Begriff beschreibt die Eigenschaft eines Tragwerksystems in dem sich die Struckturen durch Druck und Spannung selbst stabilisieren. „Geborgt“ hat sich diesen Begriff Carlos Castaneda*****, für sein Bewegungs-System der „magischen Bewegungen“. Er war der Ansicht, daß die Tensegrity Struktur genial auf sein Bewegungs-System passt – das Zusammenspiel von Anspannung und Entspannung. Die Übertragung auf den menschlichen Organismus zeigt in diesem Zusammenhang wie eng grundlegende Erkenntnisse direkt auf Kommunikation und Organisationen übertragen werden können. Knoten, Kommunikation und Organisationsentwicklung weiterlesen

Knoten

Ein Knoten ist ein faszinierendes Element. Wenn wir ein Netz betrachten, was nehmen wir wahr, die Knoten oder die Verbindung zwischen einzelnen Knoten?

Der Knoten selbst fristet ein nicht so prominentes Dasein gegenüber der Gesamterscheinung des Netzes. Zeichnen wir ein Netz, dann zeichnen wir Linien die sich kreuzen. Was passiert an diesem Kreuzungspunkt. Dieser Kreuzungspunkt ist das wesentliche Element um überhaupt ein Netz zu erkennen. Sonst würden wir nur Linien sehen. Die Linie ist das „Dazwischen“, das kann vielerei sein, vielfältige Qualitäten und Materialien können an dieser Stelle eingesetzt werden. Entscheidend ist, wie kreuzen sich diese Materialien, liegen sie nur übereinander, ohne Beziehung oder sind sie miteinander verschränkt. Das dicke Knäul einer Verschränkung am Kreuzungspunkt, genau da findet Begegnung statt. Dieser Knoten beschreibt die Qualität von Kommunikation, hier treffen die verschiedenen Materialien und Qualitäten, vielleicht auch Informationen, Wahrheiten bzw. Wahrnehmungen aufeinander und verweben sich im besten Fall zu etwas Neuem. Etwas was vorher noch nicht existent und vorstellbar war. Dieses Neue entsteht aus der Verschränkung an diesem Kreuzungspunkt.
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Referenzmodell für menschliches Verhalten

Tagtäglich bin ich fasziniert wie sich Menschen im Unternehmen verhalten, wie sie  sich einbringen, wie sie miteinander kommunizieren oder wie sie eine Nichtkommunikation pflegen.

Um Organisationen nachhaltig und erfolgreich zu entwickeln, stellt sich die Frage bzw.  nach einer Idee wie ein Modell menschlichen Verhaltens  zu simulieren aussehen könnte. Wie verhalten sich die Menschen in einem bestimmten sozialen Umfeld. Referenzmodell für menschliches Verhalten weiterlesen

Differenz

Die Differenz ist das Lebenselexier der Menschheit. Die Vorstellung ohne Differenz zu leben erzeugt Unruhe. Die Liebe zum Unterschied. Keine Welle – eine Glatte Wasseroberfläche – endlose Ruhe, ein Nichts an Bewegung. Einheit und Gleichheit, die „Nichtbewegung“. Ein Phänomen von „Etwas“ zu wissen das sich von sich selbst unterscheidet.

Die Gefahr „Normalisiert“ oder „Egalisiert“ zu werden.

Der jenige der sich wohl fühlt sitzt bequemer. Lebendigkeit ist das Spüren von Differenz. „Normalos“ sind immer mehr in ihrem Panzer gefangen. Austauschzwang – immer etwas Neues – immer das Gleiche?

Die Differenz mündet im Gleichen. Wie mit Kleidung Botschaften gesendet werden und ein Gefühl der Indifikation sich einstellt ein Zuhause in dieser Gesellschaft gefunden zu haben.
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Sprache

„Die Seele des Menschen ist unaussprechlich“ dies hat schon Johann Gottfried Herder (1744-1803) in seiner Abhandlung über den Ursprung der Sprache festgestellt.

Für das Erlernen der Sprache ist hören  –  also das Ohr – das entscheidende Werkzeug. Wir sind nicht nur stille, fühlende Geschöpfe und produzieren daraus „Geflüster“ oder „Geplapper“. Wir können hören und dadurch das Gehörte rezipieren. Durch das Hören lernen wir Sprache. Über das Gehör werden wir an die Sprache herangeführt, wir werden uns gewahr – wir leben. Dadurch können wir handeln. Sprache weiterlesen

Dynamisches Denken

Auf einer meiner ersten webseiten  www.denkjste.de  steht der Satz auf der Startseite:

„Denke nie gedacht zu haben,
denn das Denken der Gedanken
ist gedankenloses Denken.“


Damit ist eigentlich alles gesagt. Seitdem lebe ich zufrieden und entspannt. Es ist tatsächlich so: Wir denken uns, was wir wollen! Dies wird deutlich wenn man die Datenflüsse auf der Netzhaut und in den Gehörgängen misst. Nur ca. 17 % einer Wahrnehmung stammen tatsächlich aus der Umwelt. 83 % denkt sich das Hirn dazu – also Vorstellungen aus unserem Innern. 1) Dynamisches Denken weiterlesen