Experiment Fachwissen mal anders: Der erste Bauslam hat stattgefunden

Uwe Bartholomäi ist immer offen für Neues und hat Spaß an Experimenten. Das hat er auch beim ersten Bauslam gezeigt, der vergangene Woche in Schwetzingen bei MOLL pro clima stattgefunden hat. Uwe hat die Bauslam-Idee nicht nur unterstützt, sondern ist auch gleich selblst als Slammer angetreten. Wer seinen Auftritt nicht live erleben konnte, kann sich das Video anschauen.  Der Beitrag ist auch im pro clima Blog abrufbar: https://blog.proclima.com/de/2015/07/bauslam-oekobau/

Bauslam- was ist das denn jetzt schon wieder?

Übersetzen lässt sich Bauslam in “Bau-Wettstreit”.  Heide Gentner und Bertold Roth vom pro clima New-Media-Team haben sich vom Science Slam inspirieren lassen. Hier präsentieren Wissenschaftler vor einem Publikum ihr Lieblingsthema in 10 Minuten. So sollte beim ersten Bauslam am 25. Juni Bauwissen kurz, bündig und mit viel Spaß vermittelt werden. Das hat auch geklappt. Weitere Infos auf http://bausl.am

Bildliche Eindrücke zum Bauslam: https://www.flickr.com/photos/proclima/sets/72157652956887373

Ein Jahr BLOG-Pause

nach 12 Monaten wieder ein Zeichen von mir zur allgemeinen Info. Die letzten 12 Monate waren aufregend, geprägt von Umzug im Juni 2012 nach Eberbach ins schöne Neckartal. Viel Neues um uns herum und damit auf allen Ebenen neue Erfahrungen. Erst jetzt habe ich das Gefühl langsam hier in Eberbach anzukommen. Viel haben wir noch nicht mitbekommen vom Stadt- und Gemeindeleben. Allerdings schon einige Erfahrungen mit den Dienstleistern des täglichen Lebens und mit dem Versuch im Nahbereich handwerkliche Leistungen einzukaufen gemacht. Ganz subjektiv mache ich im Alltag meine Eberbach-Erfahrungen.

Zu Beginn das Loblied auf den wunderschönen Platz hier im Naturpark Odenwald. Wenn ich hier sein kann, dann wirkt die Landschaft, die Wälder wie Balsam auf mich. Die Luft- und Wasserqualität bringen für das Alltägliche schon die beste Qualität. Der Ausblick von unserer Wohnung ist jedesmal, zu jeder Tageszeit immer wieder ein Geschenk. Der Garten ein Genuß. Das soll erstmal für die erste Gefühlswallung ausreichen.

Praktisch hatten wir bereits im April mit den ersten Umbauarbeiten begonnen.  Viele Container Bauschutt mussten abtransportiert werden. Aber erst mit unserem Einzug in das Haus, kamen so richtig die Ideen für die weitere Gestaltung. So wird alles ein wenig langsamer realisiert, dafür aber um so intensiver. Der Elektriker ist schon so gut wie fertig und jetzt warten wir auf die Installation von Gas, Wasser und Heizung.

Als Praktiker im Kommunikationsbereich fallen halt ständig die ungenutzten Möglichkeiten hier in der Stadt auf. Vielleicht wird das jetzt mit neuem Elan nach der Wahl eines neuen Bürgermeisters vorangetrieben. Gewählt habe ich nicht, da ich keine Ahnung von den zwei Bewerbern hatte. Der „Alte“ – schon seit 16 Jahren im Amt und der „Neue“ , der es nun auch mit großer Mehrheit geworden ist.

Aber hier nun eine kleine erste Erfahrung: Erste offizielle Handlung – auf dem Rathaus sich anmelden.  D.h. mit Bertold zusammen aufs Rathaus, gleich morgends und anmelden. Das ging alles ganz flott, wurde alles perfekt erledigt und wir waren innerhalb kürzester Zeit von einer netten Dame bedient. Toll, gute, effiziente Organisation. Dann doch die Frage, gerade in einer Stadt die eher mit Abwanderung zu kämpfen hat als mit Zuwanderung wie denn nun eine Begrüßung von Neubürgern aussehen könnte. Jeder Neubürger ist „goldwert“ ist wichtig, dieses Gefühl hatte ich nicht bekommen – eigentlich egal ob ich jetzt hier mich angemeldet habe.  Bertold hat hier die Erfahrung von Stuttgart mitgebracht wo er ein richtiges Begrüßungspaket geschenkt bekommen hat. Da wurde sich richtig gefreut von Seiten der Stadt und mit dem Begrüßungspaket gleich diverse Möglichkeiten gegeben sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden. Die Nachbarschaft gab uns auch zu verstehen, daß hier jeder mehr für sich ist. O.K. dachte ich, aber wir gehen ganz offen auf unsere Nachbarn zu und ich muss sagen das Ergebnis ist etwas gemischt, aber wir arbeiten dran – denn gute Nachbarschaft ist wirklich wichtig für ein positives Nebeneinander. Nur können wir leider nichts dran ändern: Umbauen bringt Staub und Geräusche mit sich und bringt Leben ins Haus und auf das Grundstück. So hatten wir doch manchmal das Gefühl allein unsere Anwesenheit stört schon. Aber nicht mit allen Nachbarn. Nächstes Jahr planen wir ein Nachbarschaftsfest bei uns in Haus und Garten, wenn wir mit der Renovierung soweit durch sind.

Soweit so gut

 

 

 

baufreitag-aktuell

Aktueller Stand: In Schwetzingen findet am 25. November der 12. baufreitag statt. Weitere baufreitage wurden in Bremen und Berlin veranstaltet. Nächste Woche findet  in Roth bei Nürnberg an einem neuen Ort der erste baufreitag statt.

International wird die baufreitag-Idee auch aufgegriffen. In zwei Wochen findet der erste baufreitag in Wellington/Neuseeland statt.

Mehr INFO unter www.baufreitag.de

Ein weiteres Projekt: das internetzige Bau-TV-Magazin

baufreitag auf achse – siehe http://auf-achse.baufreitag.de/

Differenz

Differenz

Die Differenz ist das Lebenselexier der Menschheit. Die Vorstellung ohne Differenz zu leben erzeugt Unruhe in mir.  Die Liebe zum Unterschied.  Keine Welle – eine glatte Wasseroberfläche – endlose Ruhe,  ein Nichts an Bewegung. Einheit und Gleichheit, die „Nichtbewegung“.  Ein Phänomen von „Etwas“ zu wissen das sich von sich selbst unterscheidet.

Die Gefahr „normalisiert“ oder „egalisiert“ zu werden.

Derjenige sitzt bequemer der sich wohl fühlt.  Lebendigkeit ist spüren von Differenz.  “ Austauschzwang“ – immer etwas Neues – immer das Gleiche?

Die Differenz mündet im Gleichen.  Mit Kleidung Botschaften senden. Ein Gefühl der Indentifikation. Ein Zuhause in dieser Gesellschaft finden.

Wieviel „Verrückte“ braucht eine Gesellschaft um nach VORNE zu kommen? Die Vielfalt, die Differenz – Behinderte sind uns in vielen Dingen überlegen – das Salz in der Gesellschafts-Suppe. Nicht alle sind nett – es gibt ein Recht auch ein Arschloch zu sein – das Recht auch mal einfach zu sein.

Differenz ein Schlüsselbegriff für Kommunikation. Die Kunst besteht nicht in der Identifikation des Standpunktes,  sondern in der Wahrnehmung des Maßstabes dazwischen.

Das Mixgetränk Differenz: horizontal, vertikal, räumlich, funktional, segmentär.  Die Ursachen, Folgen und Funktionen der Differenzierung lassen Leben und Entwicklung entstehen.

Dieser Text liegt seit Anfang 2010 als Entwurf vor - 
ich veröffentliche ihn jetzt einfach mal als Fragment.  ???

Der Strand

Einen langen Spaziergang am Strand im Nordwesten von Irland.

Warm eingepackt, Schutz gegen starken Wind und Sand, einsam –  alleine – zu zweit.

Die Wellen – das immer sich wiederholende Spiel vom Entstehen und Vergehen. Das ständige Rauschen. Jeder Augenblick, der schon im nächsten Moment vergangen ist. Diese ständige Bewegung, die im Ganzen ein großes Ereignis – Strand, Wellen, Wasser, Wind – letztlich aber nichts Bleibendes, jedes kleine Detail verändert sich im Hier und Jetzt, nichts wird wieder in gleicher Form entstehen. Wellen werden sich wiederholen aber keine Welle wird sich gleichen.

Schön auch wie der wehende Sand den Wind sichtbar werden lässt. Auch hier immer ständige Veränderung, jede Situation entsteht neu – der Augenblick, der Hier und Jetzt ist das was entscheidet wie der Moment sich anfühlt.

Im nächsten Moment ist er wieder verflogen, ich kann diesen Moment nicht festhalten, ich kann ihn mur geniessen. Den Moment in mich aufsaugen, zulassen und um ihn wieder gehen zu lassen um im nächsten Moment schon den neuen Moment erleben.

Leben und Sterben

Beruhigend, aufregend und lebenswert.