Leben: LUFT und ATEM

gefunden in einem lesenswerten Buch: Noch eine Runde auf dem Karussell – Vom Leben und Sterben

„Einer anderen, auch sehr indischen Vorstellung nach bemisst sich die Zeit, die uns das Schicksal gewährt, nicht in Jahren, Tagen und Stunden – die letztendlich unsere eigenen Erfindungen sind – , sondern in Atemzügen. Mit anderen Worten: Nicht unsere Tage, sondern unsere Atemzüge sind gezählt. Und da nun ein Mensch normalerweise einundzwanzigtausend Mal am Tag atmet, sechshundertdreißigtausend Mal im Monat und circa sieben Millionen Mal im Jahr, würde man durch eine Verlangsamung dieses Rhythmus automatisch sein leben verlängern. Man müsste es nur üben.“

Dann mal schnell und „atemlos“ zum nächsten QiGong Kurs anmelden. 🙂

Noch eine Runde auf dem Karussell – Vom Leben und Sterben, S. 58

Autor: Tiziano Terzani

Knaur Taschenbuch  ISBN 978-3-426-77956-9

Zeit

„Der Mensch sagt, dass die Zeit vorübergeht. Die Zeit sagt, dass der Mensch vorübergeht“

indisches Sprichwort

Interessant ist, daß schon vor 6.000  Jahren die ersten Zeitmessgeräte  erfunden wurden. Die Beobachtung des Sonnenlaufes lies die Menschen  gewisse logische Zusammenhänge und wiederkehrende Phänomene erkennen. Diese Differenzen sollten sichtbar und nachvollziehbar gemacht werden. Einen sinnvollen Grund für dieses Verhalten ist nicht erkennbar.  Demnach scheint es schon immer für den Menschen ein Anliegen zu sein, die Differenz zwischen zwei Ereignissen erfassen zu wollen und zu versuchen diesen Moment festzuhalten.

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