Wer ist eigentlich Uwe Bartholomäi? Ein Porträtversuch

Bildschirmfoto 2016-04-25 um 20.44.30Wer über Uwe Bartholomäi recherchiert, muss nach einer Weile feststellen, Bildschirmfoto 2016-04-25 um 20.44.16dass kein tabellarischer Lebenslauf zu finden ist. Auch die Vita – also der berufliche Lebensweg – den kennen wohl nur enge und langjährige Wegbegleiter des Uwe Bartholomäi. Aber was sagen Stationen über einen Menschen? Eigentlich nicht so viel . Es ist ein Korsett, das den Menschen auf Stichpunkte reduziert – so ein Gedanke von Uwe. Daher gibt es auch hier keine Lebensstationen, sondern folgender Text ist ein Versuch, das Wesen von Uwe B. einzufangen. Viel Spaß beim Lesen:

Bauslammer Uwe Bartholomäi – Vorstellung des pro clima Geschäftsführers

https://blog.proclima.com/bauslam/uwe-bartholomaei-portraet/

Ein Jahr BLOG-Pause

nach 12 Monaten wieder ein Zeichen von mir zur allgemeinen Info. Die letzten 12 Monate waren aufregend, geprägt von Umzug im Juni 2012 nach Eberbach ins schöne Neckartal. Viel Neues um uns herum und damit auf allen Ebenen neue Erfahrungen. Erst jetzt habe ich das Gefühl langsam hier in Eberbach anzukommen. Viel haben wir noch nicht mitbekommen vom Stadt- und Gemeindeleben. Allerdings schon einige Erfahrungen mit den Dienstleistern des täglichen Lebens und mit dem Versuch im Nahbereich handwerkliche Leistungen einzukaufen gemacht. Ganz subjektiv mache ich im Alltag meine Eberbach-Erfahrungen.

Zu Beginn das Loblied auf den wunderschönen Platz hier im Naturpark Odenwald. Wenn ich hier sein kann, dann wirkt die Landschaft, die Wälder wie Balsam auf mich. Die Luft- und Wasserqualität bringen für das Alltägliche schon die beste Qualität. Der Ausblick von unserer Wohnung ist jedesmal, zu jeder Tageszeit immer wieder ein Geschenk. Der Garten ein Genuß. Das soll erstmal für die erste Gefühlswallung ausreichen.

Praktisch hatten wir bereits im April mit den ersten Umbauarbeiten begonnen.  Viele Container Bauschutt mussten abtransportiert werden. Aber erst mit unserem Einzug in das Haus, kamen so richtig die Ideen für die weitere Gestaltung. So wird alles ein wenig langsamer realisiert, dafür aber um so intensiver. Der Elektriker ist schon so gut wie fertig und jetzt warten wir auf die Installation von Gas, Wasser und Heizung.

Als Praktiker im Kommunikationsbereich fallen halt ständig die ungenutzten Möglichkeiten hier in der Stadt auf. Vielleicht wird das jetzt mit neuem Elan nach der Wahl eines neuen Bürgermeisters vorangetrieben. Gewählt habe ich nicht, da ich keine Ahnung von den zwei Bewerbern hatte. Der „Alte“ – schon seit 16 Jahren im Amt und der „Neue“ , der es nun auch mit großer Mehrheit geworden ist.

Aber hier nun eine kleine erste Erfahrung: Erste offizielle Handlung – auf dem Rathaus sich anmelden.  D.h. mit Bertold zusammen aufs Rathaus, gleich morgends und anmelden. Das ging alles ganz flott, wurde alles perfekt erledigt und wir waren innerhalb kürzester Zeit von einer netten Dame bedient. Toll, gute, effiziente Organisation. Dann doch die Frage, gerade in einer Stadt die eher mit Abwanderung zu kämpfen hat als mit Zuwanderung wie denn nun eine Begrüßung von Neubürgern aussehen könnte. Jeder Neubürger ist „goldwert“ ist wichtig, dieses Gefühl hatte ich nicht bekommen – eigentlich egal ob ich jetzt hier mich angemeldet habe.  Bertold hat hier die Erfahrung von Stuttgart mitgebracht wo er ein richtiges Begrüßungspaket geschenkt bekommen hat. Da wurde sich richtig gefreut von Seiten der Stadt und mit dem Begrüßungspaket gleich diverse Möglichkeiten gegeben sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden. Die Nachbarschaft gab uns auch zu verstehen, daß hier jeder mehr für sich ist. O.K. dachte ich, aber wir gehen ganz offen auf unsere Nachbarn zu und ich muss sagen das Ergebnis ist etwas gemischt, aber wir arbeiten dran – denn gute Nachbarschaft ist wirklich wichtig für ein positives Nebeneinander. Nur können wir leider nichts dran ändern: Umbauen bringt Staub und Geräusche mit sich und bringt Leben ins Haus und auf das Grundstück. So hatten wir doch manchmal das Gefühl allein unsere Anwesenheit stört schon. Aber nicht mit allen Nachbarn. Nächstes Jahr planen wir ein Nachbarschaftsfest bei uns in Haus und Garten, wenn wir mit der Renovierung soweit durch sind.

Soweit so gut

 

 

 

Der Strand

Einen langen Spaziergang am Strand im Nordwesten von Irland.

Warm eingepackt, Schutz gegen starken Wind und Sand, einsam –  alleine – zu zweit.

Die Wellen – das immer sich wiederholende Spiel vom Entstehen und Vergehen. Das ständige Rauschen. Jeder Augenblick, der schon im nächsten Moment vergangen ist. Diese ständige Bewegung, die im Ganzen ein großes Ereignis – Strand, Wellen, Wasser, Wind – letztlich aber nichts Bleibendes, jedes kleine Detail verändert sich im Hier und Jetzt, nichts wird wieder in gleicher Form entstehen. Wellen werden sich wiederholen aber keine Welle wird sich gleichen.

Schön auch wie der wehende Sand den Wind sichtbar werden lässt. Auch hier immer ständige Veränderung, jede Situation entsteht neu – der Augenblick, der Hier und Jetzt ist das was entscheidet wie der Moment sich anfühlt.

Im nächsten Moment ist er wieder verflogen, ich kann diesen Moment nicht festhalten, ich kann ihn mur geniessen. Den Moment in mich aufsaugen, zulassen und um ihn wieder gehen zu lassen um im nächsten Moment schon den neuen Moment erleben.

Leben und Sterben

Beruhigend, aufregend und lebenswert.

In Gedenken an Steffen

Er hat die Welt überraschend nach kurzer Krankheit verlassen. Er hatte unser Unternehmen einige Jahre als Grafiker und Typograph begleitet und war wesentlich an der klaren Form beteiligt. Überraschend, weil er viel zu früh gegangen ist.

Stanislaw Jerzy Lec hat in seinen unfrisierten Gedanken geschrieben: „Die erste Vorbedingung für die Unsterblichkeit ist das Sterben.“ Wir wissen nicht was nach dem Tod uns erwartet, wir sind voll beschäftigt mit unserem Leben. Mit meinen Gedanken bin ich bei Steffen. Die Spuren bleiben in Form von Gedanken, Bildern und Augenblicken.

In Verbundenheit
Uwe

Es ist vollbracht: 2010

Die Party war gelungen – zum Nachdenken durften wir schlaue Sprüche für das neue Jahr 2010 ziehen.

„Das Positivste, was Du über Dich selbst denken magst, reicht nicht an das heran, was Du bist. Die Größe unseres Seins ist auch für den klügsten Verstand nicht zu erfassen.“

und noch einen

„Lerne mehr zu vertrauen, damit Du Vertrauen findest.“

Alles klar?

der Erste am Letzten

Oh Freude, jetzt habe ich wieder einen Blog – der ALTE ist dahin. Er hat sich aufgelöst ins Nichts.

Da passt doch das folgende Zitat:

„In Wahrheit heißt etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können; darüber kann uns allein der Erfolg oder Misserfolg belehren.“ – Friedrich Nietzsche

Lasst es heute krachen oder auch nicht – die Zehner-Jahre folgen auf die Nuller-Jahre.