Bauslam: Warum macht er so etwas?

Gleich nach dem Bauslamauftritt hat Iris Leber gleich Uwe interviewt .
Keine Pause für Slammer: Gleich nach seinem Bauslamauftritt hat Iris Leber Uwe Bartholomäi interviewt .

Wie die Idee Bauslam angenommen wird und wirkt, das wusste vorher keiner. Auch Uwe Barthlomäi nicht. Dennoch, hat er das Experiment zugelassen. Nach der Veranstaltung sagte er: „Dieses Format zeigt, das pro clima den Mut hat, neue Ideen zu entwickeln und Wissen wirkungsvoll weiterzugeben. Es herrschte eine tolle Dynamik zwischen Publikum und Referenten.“ Was Uwe noch gesagt hat und wie sich Referenten und Teilnehmer gefühlt haben, das steht jetzt im pro clima Blog:

Bauwissen mal anders: 6 Themen in jeweils 10 Minuten

6 Bauvorträge an einem Abend: So fühlte sich der 1. Bauslam an

Uwes Vortrag könnt ihr hier anschauen:

Bauslam 2015: Mehr Erfolg im Ökobau durch effektive Kommunikation

 

Experiment Fachwissen mal anders: Der erste Bauslam hat stattgefunden

Uwe Bartholomäi ist immer offen für Neues und hat Spaß an Experimenten. Das hat er auch beim ersten Bauslam gezeigt, der vergangene Woche in Schwetzingen bei MOLL pro clima stattgefunden hat. Uwe hat die Bauslam-Idee nicht nur unterstützt, sondern ist auch gleich selblst als Slammer angetreten. Wer seinen Auftritt nicht live erleben konnte, kann sich das Video anschauen.  Der Beitrag ist auch im pro clima Blog abrufbar: https://blog.proclima.com/de/2015/07/bauslam-oekobau/

Bauslam- was ist das denn jetzt schon wieder?

Übersetzen lässt sich Bauslam in “Bau-Wettstreit”.  Heide Gentner und Bertold Roth vom pro clima New-Media-Team haben sich vom Science Slam inspirieren lassen. Hier präsentieren Wissenschaftler vor einem Publikum ihr Lieblingsthema in 10 Minuten. So sollte beim ersten Bauslam am 25. Juni Bauwissen kurz, bündig und mit viel Spaß vermittelt werden. Das hat auch geklappt. Weitere Infos auf http://bausl.am

Bildliche Eindrücke zum Bauslam: https://www.flickr.com/photos/proclima/sets/72157652956887373

baufreitag-aktuell

Aktueller Stand: In Schwetzingen findet am 25. November der 12. baufreitag statt. Weitere baufreitage wurden in Bremen und Berlin veranstaltet. Nächste Woche findet  in Roth bei Nürnberg an einem neuen Ort der erste baufreitag statt.

International wird die baufreitag-Idee auch aufgegriffen. In zwei Wochen findet der erste baufreitag in Wellington/Neuseeland statt.

Mehr INFO unter www.baufreitag.de

Ein weiteres Projekt: das internetzige Bau-TV-Magazin

baufreitag auf achse – siehe http://auf-achse.baufreitag.de/

Differenz

Differenz

Die Differenz ist das Lebenselexier der Menschheit. Die Vorstellung ohne Differenz zu leben erzeugt Unruhe in mir.  Die Liebe zum Unterschied.  Keine Welle – eine glatte Wasseroberfläche – endlose Ruhe,  ein Nichts an Bewegung. Einheit und Gleichheit, die „Nichtbewegung“.  Ein Phänomen von „Etwas“ zu wissen das sich von sich selbst unterscheidet.

Die Gefahr „normalisiert“ oder „egalisiert“ zu werden.

Derjenige sitzt bequemer der sich wohl fühlt.  Lebendigkeit ist spüren von Differenz.  “ Austauschzwang“ – immer etwas Neues – immer das Gleiche?

Die Differenz mündet im Gleichen.  Mit Kleidung Botschaften senden. Ein Gefühl der Indentifikation. Ein Zuhause in dieser Gesellschaft finden.

Wieviel „Verrückte“ braucht eine Gesellschaft um nach VORNE zu kommen? Die Vielfalt, die Differenz – Behinderte sind uns in vielen Dingen überlegen – das Salz in der Gesellschafts-Suppe. Nicht alle sind nett – es gibt ein Recht auch ein Arschloch zu sein – das Recht auch mal einfach zu sein.

Differenz ein Schlüsselbegriff für Kommunikation. Die Kunst besteht nicht in der Identifikation des Standpunktes,  sondern in der Wahrnehmung des Maßstabes dazwischen.

Das Mixgetränk Differenz: horizontal, vertikal, räumlich, funktional, segmentär.  Die Ursachen, Folgen und Funktionen der Differenzierung lassen Leben und Entwicklung entstehen.

Dieser Text liegt seit Anfang 2010 als Entwurf vor - 
ich veröffentliche ihn jetzt einfach mal als Fragment.  ???

Knoten, Kommunikation und Organisationsentwicklung

Das heutige Frühstücksgespräch rankte sich um mein gestriges Thema „Knoten“. Spannend heute die Verbindung zur Architektur bzw. zu den bekannten Tragwerkplanern und Künstler aus diesem Bereich wie Frei Otto*, Richard Buckminster Fuller**, Kenneth Snelson***, Santiago Calatrava**** herzustellen.

Besonders die Verbindung zu dem Begriff „Tensegrity“ den Fuller kreiert hat, ist ein zusammengefügtes Wort aus tension (Spannung) und integrity (Ganzheit, Zusammenhalt). Dieser Begriff beschreibt die Eigenschaft eines Tragwerksystems in dem sich die Struckturen durch Druck und Spannung selbst stabilisieren. „Geborgt“ hat sich diesen Begriff Carlos Castaneda*****, für sein Bewegungs-System der „magischen Bewegungen“. Er war der Ansicht, daß die Tensegrity Struktur genial auf sein Bewegungs-System passt – das Zusammenspiel von Anspannung und Entspannung. Die Übertragung auf den menschlichen Organismus zeigt in diesem Zusammenhang wie eng grundlegende Erkenntnisse direkt auf Kommunikation und Organisationen übertragen werden können. Knoten, Kommunikation und Organisationsentwicklung weiterlesen

Knoten

Ein Knoten ist ein faszinierendes Element. Wenn wir ein Netz betrachten, was nehmen wir wahr, die Knoten oder die Verbindung zwischen einzelnen Knoten?

Der Knoten selbst fristet ein nicht so prominentes Dasein gegenüber der Gesamterscheinung des Netzes. Zeichnen wir ein Netz, dann zeichnen wir Linien die sich kreuzen. Was passiert an diesem Kreuzungspunkt. Dieser Kreuzungspunkt ist das wesentliche Element um überhaupt ein Netz zu erkennen. Sonst würden wir nur Linien sehen. Die Linie ist das „Dazwischen“, das kann vielerei sein, vielfältige Qualitäten und Materialien können an dieser Stelle eingesetzt werden. Entscheidend ist, wie kreuzen sich diese Materialien, liegen sie nur übereinander, ohne Beziehung oder sind sie miteinander verschränkt. Das dicke Knäul einer Verschränkung am Kreuzungspunkt, genau da findet Begegnung statt. Dieser Knoten beschreibt die Qualität von Kommunikation, hier treffen die verschiedenen Materialien und Qualitäten, vielleicht auch Informationen, Wahrheiten bzw. Wahrnehmungen aufeinander und verweben sich im besten Fall zu etwas Neuem. Etwas was vorher noch nicht existent und vorstellbar war. Dieses Neue entsteht aus der Verschränkung an diesem Kreuzungspunkt.
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Selektion und Kommunikation

Vom Verstehen und Mißverstehen – ein Versuch der Annährung.

Selektion ist eine Auswahl von Informationen. Im Zusammenhang mit Kommunikation ist diese Auswahl ein wichtiges Moment, denn zwei Aspekte tragen entscheidend zum Ergebnis einer Kommunikation bei. Einmal das Medium das Information zur Verfügung stellt, ist es eine Maschine, z.B. eine Datenbank, werden die Daten in einem bestimmten Zusammenhang zusammengeführt und ausgegeben bzw. zur Verfügung gestellt. Im Hintergrund läuft ein subjektiv konfiguriertes System, das auf einen bestimmten Zweck oder auf eine bestimmte Wirkung abzielt.

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