Ein Jahr BLOG-Pause

nach 12 Monaten wieder ein Zeichen von mir zur allgemeinen Info. Die letzten 12 Monate waren aufregend, geprägt von Umzug im Juni 2012 nach Eberbach ins schöne Neckartal. Viel Neues um uns herum und damit auf allen Ebenen neue Erfahrungen. Erst jetzt habe ich das Gefühl langsam hier in Eberbach anzukommen. Viel haben wir noch nicht mitbekommen vom Stadt- und Gemeindeleben. Allerdings schon einige Erfahrungen mit den Dienstleistern des täglichen Lebens und mit dem Versuch im Nahbereich handwerkliche Leistungen einzukaufen gemacht. Ganz subjektiv mache ich im Alltag meine Eberbach-Erfahrungen.

Zu Beginn das Loblied auf den wunderschönen Platz hier im Naturpark Odenwald. Wenn ich hier sein kann, dann wirkt die Landschaft, die Wälder wie Balsam auf mich. Die Luft- und Wasserqualität bringen für das Alltägliche schon die beste Qualität. Der Ausblick von unserer Wohnung ist jedesmal, zu jeder Tageszeit immer wieder ein Geschenk. Der Garten ein Genuß. Das soll erstmal für die erste Gefühlswallung ausreichen.

Praktisch hatten wir bereits im April mit den ersten Umbauarbeiten begonnen.  Viele Container Bauschutt mussten abtransportiert werden. Aber erst mit unserem Einzug in das Haus, kamen so richtig die Ideen für die weitere Gestaltung. So wird alles ein wenig langsamer realisiert, dafür aber um so intensiver. Der Elektriker ist schon so gut wie fertig und jetzt warten wir auf die Installation von Gas, Wasser und Heizung.

Als Praktiker im Kommunikationsbereich fallen halt ständig die ungenutzten Möglichkeiten hier in der Stadt auf. Vielleicht wird das jetzt mit neuem Elan nach der Wahl eines neuen Bürgermeisters vorangetrieben. Gewählt habe ich nicht, da ich keine Ahnung von den zwei Bewerbern hatte. Der „Alte“ – schon seit 16 Jahren im Amt und der „Neue“ , der es nun auch mit großer Mehrheit geworden ist.

Aber hier nun eine kleine erste Erfahrung: Erste offizielle Handlung – auf dem Rathaus sich anmelden.  D.h. mit Bertold zusammen aufs Rathaus, gleich morgends und anmelden. Das ging alles ganz flott, wurde alles perfekt erledigt und wir waren innerhalb kürzester Zeit von einer netten Dame bedient. Toll, gute, effiziente Organisation. Dann doch die Frage, gerade in einer Stadt die eher mit Abwanderung zu kämpfen hat als mit Zuwanderung wie denn nun eine Begrüßung von Neubürgern aussehen könnte. Jeder Neubürger ist „goldwert“ ist wichtig, dieses Gefühl hatte ich nicht bekommen – eigentlich egal ob ich jetzt hier mich angemeldet habe.  Bertold hat hier die Erfahrung von Stuttgart mitgebracht wo er ein richtiges Begrüßungspaket geschenkt bekommen hat. Da wurde sich richtig gefreut von Seiten der Stadt und mit dem Begrüßungspaket gleich diverse Möglichkeiten gegeben sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden. Die Nachbarschaft gab uns auch zu verstehen, daß hier jeder mehr für sich ist. O.K. dachte ich, aber wir gehen ganz offen auf unsere Nachbarn zu und ich muss sagen das Ergebnis ist etwas gemischt, aber wir arbeiten dran – denn gute Nachbarschaft ist wirklich wichtig für ein positives Nebeneinander. Nur können wir leider nichts dran ändern: Umbauen bringt Staub und Geräusche mit sich und bringt Leben ins Haus und auf das Grundstück. So hatten wir doch manchmal das Gefühl allein unsere Anwesenheit stört schon. Aber nicht mit allen Nachbarn. Nächstes Jahr planen wir ein Nachbarschaftsfest bei uns in Haus und Garten, wenn wir mit der Renovierung soweit durch sind.

Soweit so gut

 

 

 

Ein Gedanke zu „Ein Jahr BLOG-Pause“

  1. Liebe Uwe,

    wie geht’s Dir? Ich habe mehrmals Dich zu erreichen versuchen, aber leider hat es nicht geklappt. Bitte hinterlassen mir Deine neue Addresse.

    Gruessen von Taiwan

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