Dynamisches Denken

Auf einer meiner ersten webseiten  www.denkjste.de  steht der Satz auf der Startseite:

„Denke nie gedacht zu haben,
denn das Denken der Gedanken
ist gedankenloses Denken.“


Damit ist eigentlich alles gesagt. Seitdem lebe ich zufrieden und entspannt. Es ist tatsächlich so: Wir denken uns, was wir wollen! Dies wird deutlich wenn man die Datenflüsse auf der Netzhaut und in den Gehörgängen misst. Nur ca. 17 % einer Wahrnehmung stammen tatsächlich aus der Umwelt. 83 % denkt sich das Hirn dazu – also Vorstellungen aus unserem Innern. 1)

Das ist gut so – denn unser Gehirn wäre total überfordert und wir würden tagtäglich in ein Chaos stürzen. Durch diese Fähigkeit unseres Gehirns sind wir in der Lage blitzschnell uns auf etwas festzulegen, auf etwas was ich sehe, höre etc., daraus folgt dann die Entscheidung für mein Handeln.

Sicher ist nur eines – mit der Wirklichkeit der Wahrnehmung hat dies nichts zu tun. Entscheidend sind unsere inneren Bilder, unsere Erfahrungen, Muster, Prägungen die die Wahrnehmung komplettieren und darüber enscheiden was wir mit unseren Sinnen aufnehmen.

siehe

1) Damasio, Antonio R.: Descartes Irrtum: Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn. München 2004, Verlag List

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