die ersten Tage unterwegs auf der Nordinsel
3.3.2011 Auckland
Neuseeland hat uns fest im Griff. In Auckland angekommen, haben wir einen Mix aus Dublin, Istanbul und Hongkong wahrgenommen – alles kleiner und unauffälliger. Unser Hotelzimmer mit Sicht auf Stadt und Hafen verschafft uns einen Adlerblick. Morgen geht es raus aus der Stadt und rein ins Abenteuer Neuseeland.
Der Strand
Einen langen Spaziergang am Strand im Nordwesten von Irland.
Warm eingepackt, Schutz gegen starken Wind und Sand, einsam - alleine – zu zweit.
Die Wellen – das immer sich wiederholende Spiel vom Entstehen und Vergehen. Das ständige Rauschen. Jeder Augenblick, der schon im nächsten Moment vergangen ist. Diese ständige Bewegung, die im Ganzen ein großes Ereignis – Strand, Wellen, Wasser, Wind – letztlich aber nichts Bleibendes, jedes kleine Detail verändert sich im Hier und Jetzt, nichts wird wieder in gleicher Form entstehen. Wellen werden sich wiederholen aber keine Welle wird sich gleichen.
Schön auch wie der wehende Sand den Wind sichtbar werden lässt. Auch hier immer ständige Veränderung, jede Situation entsteht neu – der Augenblick, der Hier und Jetzt ist das was entscheidet wie der Moment sich anfühlt.
Im nächsten Moment ist er wieder verflogen, ich kann diesen Moment nicht festhalten, ich kann ihn mur geniessen. Den Moment in mich aufsaugen, zulassen und um ihn wieder gehen zu lassen um im nächsten Moment schon den neuen Moment erleben.
Leben und Sterben
Beruhigend, aufregend und lebenswert.
In Gedenken an Steffen
Er hat die Welt überraschend nach kurzer Krankheit verlassen. Er hatte unser Unternehmen einige Jahre als Grafiker und Typograph begleitet und war wesentlich an der klaren Form beteiligt. Überraschend, weil er viel zu früh gegangen ist.
Stanislaw Jerzy Lec hat in seinen unfrisierten Gedanken geschrieben: “Die erste Vorbedingung für die Unsterblichkeit ist das Sterben.” Wir wissen nicht was nach dem Tod uns erwartet, wir sind voll beschäftigt mit unserem Leben. Mit meinen Gedanken bin ich bei Steffen. Die Spuren bleiben in Form von Gedanken, Bildern und Augenblicken.
In Verbundenheit
Uwe
Es ist vollbracht: 2010
Die Party war gelungen – zum Nachdenken durften wir schlaue Sprüche für das neue Jahr 2010 ziehen.
“Das Positivste, was Du über Dich selbst denken magst, reicht nicht an das heran, was Du bist. Die Größe unseres Seins ist auch für den klügsten Verstand nicht zu erfassen.”
und noch einen
“Lerne mehr zu vertrauen, damit Du Vertrauen findest.”
Alles klar?
der Erste am Letzten
Oh Freude, jetzt habe ich wieder einen Blog – der ALTE ist dahin. Er hat sich aufgelöst ins Nichts.
Da passt doch das folgende Zitat:
“In Wahrheit heißt etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können; darüber kann uns allein der Erfolg oder Misserfolg belehren.” – Friedrich Nietzsche
Lasst es heute krachen oder auch nicht – die Zehner-Jahre folgen auf die Nuller-Jahre.
























