Apr 5 2010

Der Strand

Einen langen Spaziergang am Strand im Nordwesten von Irland.

Warm eingepackt, Schutz gegen starken Wind und Sand, einsam -  alleine – zu zweit.

Die Wellen – das immer sich wiederholende Spiel vom Entstehen und Vergehen. Das ständige Rauschen. Jeder Augenblick, der schon im nächsten Moment vergangen ist. Diese ständige Bewegung, die im Ganzen ein großes Ereignis – Strand, Wellen, Wasser, Wind – letztlich aber nichts Bleibendes, jedes kleine Detail verändert sich im Hier und Jetzt, nichts wird wieder in gleicher Form entstehen. Wellen werden sich wiederholen aber keine Welle wird sich gleichen.

Schön auch wie der wehende Sand den Wind sichtbar werden lässt. Auch hier immer ständige Veränderung, jede Situation entsteht neu – der Augenblick, der Hier und Jetzt ist das was entscheidet wie der Moment sich anfühlt.

Im nächsten Moment ist er wieder verflogen, ich kann diesen Moment nicht festhalten, ich kann ihn mur geniessen. Den Moment in mich aufsaugen, zulassen und um ihn wieder gehen zu lassen um im nächsten Moment schon den neuen Moment erleben.

Leben und Sterben

Beruhigend, aufregend und lebenswert.


Mrz 22 2010

“Die 4. Revolution”

Am letzten Donnerstag war ich wie angekündigt zum Start des Films “die 4. Revolution” im Kino. Wir hatten 100 Karten für unsere MitarbeiterInnen und ihrer Familien und Freunde zur Verfügung gestellt. Das Thema ist für die Zukunft von größter Relevanz. Unser Unternehmen möchte jegliche Alternativen die sich mit zukunftsweisenden Themen für die positive Gestaltung unserer Erde engagieren unterstützen bzw. den MitarbeiternInnen einen Zugang zu dem Wissen verschaffen. Im Sinne der Weiterbildung im Feld der sozialen Kompetenz ein wichtiger Baustein.
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Mrz 17 2010

Elena – Verfassungsbeschwerde

Was ist ELENA?

„ELENA“ ist eine Abkürzung für „Elektronischer EntgeltNachweis“.

Es handelt sich um ein Projekt der Bundesregierung, das früher auch als „Job-Card-Projekt“ bezeichnet worden ist.

Nach dem am 28.3.2009 im Bundesrat verabschiedeten dazugehörigen Gesetz muss seit dem 1.1.2010 jeder Arbeitgeber für jeden seiner Beschäftigten (Angestellte, Arbeiter, Beamte, Richter und Soldaten) einmal pro Monat einen Datensatz übermitteln. In diesem Datensatz sind eine große Anzahl persönlicher Angaben über die erfasste Person enthalten.

Mit Hilfe dieser Daten sollen dann ab dem 1.1.2012 die Arbeits- und Sozialämter schneller und einfacher entscheiden können, ob und in welcher Höhe jemand Anrecht auf Sozialleistungen hat oder auch nicht.

Meine Meinung

Es werden eine Menge an Daten gespeichert die weit über den eigentlichen Entgeltnachweis hinausgehen. Also aufgepasst. Informiert Euch hier:

https://petition.foebud.org/ELENA


Mrz 13 2010

DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY

18.3.2010 > KINOSTART

http://www.4-revolution.de/index.html

Der Dokumentarfilm DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY von Carl-A. Fechner steht für eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen. Wir müssen es nur tun!

Wie – das zeigt Fechners Film anhand beispielhafter Projekte und ihrer Vorkämpfer in zehn Ländern: Das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt steht in Deutschland und produziert mehr Energie, als es verbraucht. Erneuerbare Energien sichern Familien in Mali und Bangladesh über hautnahe Finanzierungsmodelle die Existenz. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und fördern neue Wege der Mobilität.


Mrz 13 2010

Leben: LUFT und ATEM

gefunden in einem lesenswerten Buch: Noch eine Runde auf dem Karussell – Vom Leben und Sterben

“Einer anderen, auch sehr indischen Vorstellung nach bemisst sich die Zeit, die uns das Schicksal gewährt, nicht in Jahren, Tagen und Stunden – die letztendlich unsere eigenen Erfindungen sind – , sondern in Atemzügen. Mit anderen Worten: Nicht unsere Tage, sondern unsere Atemzüge sind gezählt. Und da nun ein Mensch normalerweise einundzwanzigtausend Mal am Tag atmet, sechshundertdreißigtausend Mal im Monat und circa sieben Millionen Mal im Jahr, würde man durch eine Verlangsamung dieses Rhythmus automatisch sein leben verlängern. Man müsste es nur üben.”

Dann mal schnell und “atemlos” zum nächsten QiGong Kurs anmelden. :-)

Noch eine Runde auf dem Karussell – Vom Leben und Sterben, S. 58

Autor: Tiziano Terzani

Knaur Taschenbuch  ISBN 978-3-426-77956-9


Feb 21 2010

Knoten, Kommunikation und Organisationsentwicklung

Das heutige Frühstücksgespräch rankte sich um mein gestriges Thema “Knoten”. Spannend heute die Verbindung zur Architektur bzw. zu den bekannten Tragwerkplanern und Künstler aus diesem Bereich wie Frei Otto*, Richard Buckminster Fuller**, Kenneth Snelson***, Santiago Calatrava**** herzustellen.

Besonders die Verbindung zu dem Begriff “Tensegrity” den Fuller kreiert hat, ist ein zusammengefügtes Wort aus tension (Spannung) und integrity (Ganzheit, Zusammenhalt). Dieser Begriff beschreibt die Eigenschaft eines Tragwerksystems in dem sich die Struckturen durch Druck und Spannung selbst stabilisieren. “Geborgt” hat sich diesen Begriff Carlos Castaneda*****, für sein Bewegungs-System der “magischen Bewegungen”. Er war der Ansicht, daß die Tensegrity Struktur genial auf sein Bewegungs-System passt – das Zusammenspiel von Anspannung und Entspannung. Die Übertragung auf den menschlichen Organismus zeigt in diesem Zusammenhang wie eng grundlegende Erkenntnisse direkt auf Kommunikation und Organisationen übertragen werden können. Continue reading


Feb 20 2010

Knoten

Ein Knoten ist ein faszinierendes Element. Wenn wir ein Netz betrachten, was nehmen wir wahr, die Knoten oder die Verbindung zwischen einzelnen Knoten?

Der Knoten selbst fristet ein nicht so prominentes Dasein gegenüber der Gesamterscheinung des Netzes. Zeichnen wir ein Netz, dann zeichnen wir Linien die sich kreuzen. Was passiert an diesem Kreuzungspunkt. Dieser Kreuzungspunkt ist das wesentliche Element um überhaupt ein Netz zu erkennen. Sonst würden wir nur Linien sehen. Die Linie ist das “Dazwischen”, das kann vielerei sein, vielfältige Qualitäten und Materialien können an dieser Stelle eingesetzt werden. Entscheidend ist, wie kreuzen sich diese Materialien, liegen sie nur übereinander, ohne Beziehung oder sind sie miteinander verschränkt. Das dicke Knäul einer Verschränkung am Kreuzungspunkt, genau da findet Begegnung statt. Dieser Knoten beschreibt die Qualität von Kommunikation, hier treffen die verschiedenen Materialien und Qualitäten, vielleicht auch Informationen, Wahrheiten bzw. Wahrnehmungen aufeinander und verweben sich im besten Fall zu etwas Neuem. Etwas was vorher noch nicht existent und vorstellbar war. Dieses Neue entsteht aus der Verschränkung an diesem Kreuzungspunkt.
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Feb 17 2010

Selektion und Kommunikation

Vom Verstehen und Mißverstehen – ein Versuch der Annährung.

Selektion ist eine Auswahl von Informationen. Im Zusammenhang mit Kommunikation ist diese Auswahl ein wichtiges Moment, denn zwei Aspekte tragen entscheidend zum Ergebnis einer Kommunikation bei. Einmal das Medium das Information zur Verfügung stellt, ist es eine Maschine, z.B. eine Datenbank, werden die Daten in einem bestimmten Zusammenhang zusammengeführt und ausgegeben bzw. zur Verfügung gestellt. Im Hintergrund läuft ein subjektiv konfiguriertes System, das auf einen bestimmten Zweck oder auf eine bestimmte Wirkung abzielt.

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Feb 15 2010

Zeit

“Der Mensch sagt, dass die Zeit vorübergeht. Die Zeit sagt, dass der Mensch vorübergeht”

indisches Sprichwort

Interessant ist, daß schon vor 6.000  Jahren die ersten Zeitmessgeräte  erfunden wurden. Die Beobachtung des Sonnenlaufes lies die Menschen  gewisse logische Zusammenhänge und wiederkehrende Phänomene erkennen. Diese Differenzen sollten sichtbar und nachvollziehbar gemacht werden. Einen sinnvollen Grund für dieses Verhalten ist nicht erkennbar.  Demnach scheint es schon immer für den Menschen ein Anliegen zu sein, die Differenz zwischen zwei Ereignissen erfassen zu wollen und zu versuchen diesen Moment festzuhalten.

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Feb 7 2010

semantischer Unsinn

Die Sprache bildet syntaktisch korrekte Sätze, die jedoch sinnlos sind.


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